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Kommunalwahl 2009
OB-Wahl 2006

OB-Wahl 2006


Oktober 2006
Wahlempfehlung der IGH zum 2. Wahlgang am 12. 11.2006

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Erhaltung und massvolle Entwicklung Handschuhsheims, die den Charakter des Stadtteils berücksichtigt, ist heute und bleibt auch in Zukunft eine lohnende Aufgabe. Wir haben die Überzeugung gewonnen, dass sich dieses Ziel mit  Caja Thimm

am besten erreichen lässt.

 

Caja Thimm und die Interessengemeinschaft Handschuhsheim stimmen darin überein

  • dass das Handschuhsheimer Feld in seiner Bedeutung für Obst- und Gartenbau und als Freifläche für die Naherholung, für Klima und Wasser, für Artenschutz (67 Vogelarten) und Biotopvernetzung nachhaltig zu schützen ist;
  • dass weder ein so genannter "Großer"- noch ein "Kleiner" Autobahnzubringer Nord gebaut werden darf, wie dies auch im Stadtteilrahmenplan Handschuhsheim mit höchster Bewertung abgelehnt wird;
  • dass das Natur- und Vogelschutzgebiet "Alt-Neckar" nicht durch eine fünfte Neckarbrücke zerstört und Wieblingen nicht mit einem Autobahnzubringer belastet werden darf;
  • dass es zu keiner weiteren Ausdehnung der Universität über den Klausenpfad hinaus ins Handschuhsheimer Feld kommen darf;
  • dass die Optimierungsvariante (Umweltverträglichkeitsuntersuchung Dr. Schemel), nämlich der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, die Parkraumbewirtschaftung und Jobticket im Unigebiet, und die straßenbaulichen Verbesserungen an überlasteten Knoten, zügig in Angriff genommen werden muss;
  • dass die künftige Straßenbahntrasse funktionsgerecht über die Straße im Neuenheimer Feld und nicht am Rande des Unicampus (am Klausenpfad) verlegt werden muss;
  • dass die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung strenger Maßstab für sämtliche Baumaßnahmen im historischen Ortskern ist;
  • dass Denkmalschutz in Heidelberg wieder den Stellenwert erhält, der ihm von der überwältigenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger eingeräumt wird, und einer Stadt, die sich um die Anerkennung als Weltkulturerbe bemüht, angemessen ist.

Im Hinblick auf die im Gemeinderat bestehende 20:20 Pattsituation ist es besonders wichtig, dass Caja Thimm als Oberbürgermeisterin mit ihrer Stimme im Gemeinderat die Weichen für eine maßvolle, zukunftsfähige Stadtentwicklung stellen kann.

 

Wenn Sie Handschuhsheim in guten Händen wissen wollen, empfehlen wir Ihnen:

 

Wählen Sie Caja Thimm zur Heidelberger Oberbürgermeisterin

 

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OB-Wahl am 12. November 2006

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Erhaltung und massvolle Entwicklung Handschuhsheims, die den Charakter des Stadtteils berücksichtigt, ist heute und bleibt auch in Zukunft eine lohnende Aufgabe. Wir haben die Überzeugung gewonnen, dass sich dieses Ziel mit  Caja Thimm

am besten erreichen lässt.

 

Caja Thimm und die Interessengemeinschaft Handschuhsheim stimmen darin überein

  • dass das Handschuhsheimer Feld in seiner Bedeutung für Obst- und Gartenbau und als Freifläche für die Naherholung, für Klima und Wasser, für Artenschutz (67 Vogelarten) und Biotopvernetzung nachhaltig zu schützen ist;
  • dass weder ein so genannter "Großer"- noch ein "Kleiner" Autobahnzubringer Nord gebaut werden darf, wie dies auch im Stadtteilrahmenplan Handschuhsheim mit höchster Bewertung abgelehnt wird;
  • dass das Natur- und Vogelschutzgebiet "Alt-Neckar" nicht durch eine fünfte Neckarbrücke zerstört und Wieblingen nicht mit einem Autobahnzubringer belastet werden darf;
  • dass es zu keiner weiteren Ausdehnung der Universität über den Klausenpfad hinaus ins Handschuhsheimer Feld kommen darf;
  • dass die Optimierungsvariante (Umweltverträglichkeitsuntersuchung Dr. Schemel), nämlich der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, die Parkraumbewirtschaftung und Jobticket im Unigebiet, und die straßenbaulichen Verbesserungen an überlasteten Knoten, zügig in Angriff genommen werden muss;
  • dass die künftige Straßenbahntrasse funktionsgerecht über die Straße im Neuenheimer Feld und nicht am Rande des Unicampus (am Klausenpfad) verlegt werden muss;
  • dass die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung strenger Maßstab für sämtliche Baumaßnahmen im historischen Ortskern ist;
  • dass Denkmalschutz in Heidelberg wieder den Stellenwert erhält, der ihm von der überwältigenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger eingeräumt wird, und einer Stadt, die sich um die Anerkennung als Weltkulturerbe bemüht, angemessen ist.

Im Hinblick auf die im Gemeinderat bestehende 20:20 Pattsituation ist es besonders wichtig, dass Caja Thimm als Oberbürgermeisterin mit ihrer Stimme im Gemeinderat die Weichen für eine maßvolle, zukunftsfähige Stadtentwicklung stellen kann.

 

Wenn Sie Handschuhsheim in guten Händen wissen wollen, empfehlen wir Ihnen:

 

Wählen Sie Caja Thimm zur Heidelberger Oberbürgermeisterin

 

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September 2006
Stellungnahme des IGH-Vorstandes zur OB-Wahl

 

Im Oktober (und November, falls keiner der BewerberInnen im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erhält) finden die OB-Wahl statt. Die/ der künftige OB steht als Chef der Verwaltung vor Entscheidungen, die für Handschuhsheim von großer Bedeutung sein werden, nämlich die Entscheidungen über die Zukunft des Handschuhsheimer Feldes:

  • Das Handschuhsheimer Feld ist eine hochwertige landwirtschaftliche Anbaufläche für Gemüse und Obst und leistet so einen wichtigen Beitrag für eine wohnortnahe Versorgung mit Nahrungsmitteln.
  • Das Handschuhsheimer Feld ist ein zusammenhängender, nicht von Strassen für den motorisierten Individualverkehr durchbrochener Naherholungsraum.
  • Das Handschuhsheimer Feld besitzt eine Vielzahl ökologisch wertvoller und nicht intensiv genutzter Flächen und hat eine wichtige Klimafunktion als Kaltluftentstehungsgebiet.

Das Feld wird bedroht durch verschiedene Verkehrsprojekte, die in naher Zukunft sicherlich wieder in der Diskussion stehen werden, obwohl die im letzten Jahr durchgeführte Umweltverträglichkeitsuntersuchung diesen eine eindeutige Absage erteilt:

  • die fünfte Neckarquerung und der damit unweigerlich verbundene Anschluss dieser Querung in Richtung Handschuhsheim durch den Ausbau des Klausenpfades und
  • der Nordzubringer (sei es in Form der Querspange oder des Ausbaus der Tiergartenstrasse).

Diese Straßenbauprojekte (eigentlich nur eine Parkplatzzufahrt!), sind teuer und überflüssig. Viele Untersuchungen belegen, dass der motorisierte Verkehr durch eine Reihe sog. „weicher“ Maßnahmen so verringert werden kann, dass sich neue Straßenbauprojekte erübrigen: Optimierung der Verkehrsführung in Bergheim, Jobticket und Parkraumbewirtschaftung, Straßenbahn ins Neuenheimer Feld, weiterer zweispuriger Ausbau der OEG Richtung Weinheim, Ausbau der S-Bahn nach Norden.

Gerade durch die Einbeziehung dieser Alternativen kommt die Umwelt-verträglichkeitsuntersuchung zu ihrem Schluss, dass 5. Neckarquerung und Nordzubringer überflüssig sind.

 

Daneben gibt es aber auch noch andere, für Handschuhsheim wichtige Themen:

  • die Verhinderung der weiteren Zerstörung der dörflichen Strukturen im alten Ortskern durch eine konsequente Umsetzung der Erhaltungs- und Gestaltungssatzung
  • ein behutsamer Umgang mit Nachverdichtung und Flächenverbrauch, besonders im Bereich Beethovenstrasse
  • der Erhalt der Nahversorgungsstruktur im alten Ortskern
  • die Stärkung der zahlreichen mittelständigen Betriebe vor allem im Handwerksbereich
  • die anstehende Entscheidung über die Sanierung der Blauen Heimat.

Bitte unterstützen Sie die KandidatInnen, die sich für die Ziele der IGH, vor allem für den kompromisslosen Kampf um den Erhalt des Handschuhsheimer Feldes, einsetzen.